Nicht allen Heizölnutzern ist bekannt, dass der Heizöltank unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten einer der derzeit besten Energiespeicher ist. Eine Alternative, die an die Speicherfähigkeit von Heizöl heranreicht, wird es so schnell auch nicht geben.

Gerade weil der Energiebedarf sinkt, empfiehlt sich langfristig die Nutzung dieses Brennstoffs zum Heizen. Denn gerade in energiesparenden Gebäuden kommt dieser Vorteil besonders gut zum Tragen. Bei einer guten Dämmung und/oder dem zusätzlichen Einsatz von Sonnenenergie wird die konventionelle Heizung seltener benötigt. Energie, die ohne hohe laufende Kosten zur Verfügung steht, ist da die sinnvollere Ergänzung. Für Gas fallen beispielsweise Grundgebühren an, da dieses durch ein Leistungsnetz ins Haus gelangt. Solche Kosten entfallen bei der Ölheizung.

Wie hoch der Energiegehalt von Heizöl tatsächlich ist, zeigt der Vergleich mit Wasser- und Stromspeichern. In einem 1.000-Liter-Warmwasserspeicher können zwar maximal 90 Kilowattstunden Energie bevorratet werden, doch täglich gehen rund 5 Prozent davon wieder verloren. Eine 1.000-Liter-Batterie speichert 400 Kilowattstunden, verliert aber etwa ein Prozent Energie pro Monat. Die Zahlen sprechen eindeutig für den 1.000-Liter-Heizöltank: In diesem stecken beeindruckende 10.680 Kilowattstunden und die Energie wird im Tank fast ohne Verluste gebunden.

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