14. April 2016 

Seit dem 1.1.2016 sind wichtige Gesetzesänderungen und Neuerungen für Ölheizungen in Kraft getreten:

Zuschüsse

  • Das neue „Heizungspaket“ der KfW-Förderbank unterstützt mit 15 % den Einbau effizienter Anlagen – Komplettsanierung des Systems mit Wärmeverteilung vorausgesetzt
  • Der Zehn-Prozent-Zuschuss des „Energieeffizient Sanieren“-Programms bleibt weiterhin eine Alternative
  • Die neue IWO-Aktion „Deutschland macht Plus!“ bietet je 250 € Zuschuss für Modernisierungen mit Öl-Brennwerttechnik
  • Zusammen mit der KfW-Förderung ergibt sich so eine Fördersumme von bis zu 1.200 € – bei Einbindung von Solarthermie sogar bis zu 3.200 €

Effizienzlabel für alte Heizungen

Über 15 Jahre alte Heizkessel erhalten von Heizungsinstallateuren, Schornsteinfegern oder Energieberatern ab 2016 ein Effizienzlabel. Ab 2017 werden nicht etikettierte Kessel durch Bezirksschornsteinfeger verpflichtend gekennzeichnet.

Verschärfte Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten

Im Vergleich zur alten EnEV müssen Bauherren in ihrem Neubau nun einen um 25 % geringeren Primärenergiebedarf sowie einen optimierten Wärmeschutz nachweisen.

Berechnungen des IWO-Instituts für Wärme und Oeltechnik zufolge sind die neuen Richtlinien z. B. mit einer Öl-Brennwertheizung, kombiniert mit Solarwärme oder Holzkaminofen, wirtschaftlich günstig umsetzbar.
Insgesamt machen die positive Ölkosten-Entwicklung und ein durchschnittlicher jährlicher Verbrauch von 550 bis 810 Litern die Ölheizung auch im Neubau wieder interessant.

Quelle: www.zukunftsheizen.de

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