Wer eine Immobilie besitzt, ist in der Pflicht. Es gilt, den sicheren Betrieb des Heizöltanks zu gewährleisten und gesetzliche Vorgaben einzuhalten. Von Tankschutz-Fachbetrieben oder Sachverständigen erfährt man, ob dies der Fall ist oder und wie eine Instandsetzung oder Nachrüstung jeweils aussehen sollte. Ist ein alter Tank gut erhalten, spricht nichts gegen die weitere Nutzung.

Auf den Energiebedarf achten

Die Tankgröße sollte dem Energiebedarf entsprechen. Moderne Ölheizungen benötigen weniger Heizöl. Ergo ist weniger Platz für die Lagerung erforderlich. Platz, der anders genutzt werden kann. Und noch ein Vorteil: Ein Heizöltank ist ein Energiespeicher und hilft Geld sparen. Auf Dauer gesehen ist Heizöl zum Beispiel preiswerter als Erdgas. Zudem sind die Erdölreserven so groß wie nie.

Fördermittel für neue Heizöltanks

Es lohnt sich also, beim Heizöl zu bleiben. Zumal man bei der gleichzeitigen Erneuerung von Heizungsanlage und Heizöltank bei der KfW-Bank Fördermittel beantragen kann. Private Vermieter sollten die Kosten einer neuen Tankanlage ebenso wie die Kosten für eine Heizungsmodernisierung zudem im Jahr der Anschaffung als Erhaltungsaufwand in der Einkommenssteuererklärung geltend machen.

5 Gründe, einen Kunststofftank auszutauschen

  1. Elefantenfuß: Ausbuchtung im Bodenbereich des Tanks 
  2. Sattelbildung: Absenkung des Tankdachs/Tankscheitels
  3. Verfärbung: Versprödung und starke Verfärbung der Behälterwand durch zu viel Sonnenlicht
  4. Weißbruch: Spuren einer übermäßigen Dehnung
  5. Unregelmäßige Geometrie: Die Tankanlage neigt zur Seite, Ausbeulungen nach außen, Knickstellen nach innen, ungleiche Tankmittenabstände, Abstützung des Tanks an der Wand oder an einem anderen Tank

Quelle: www.zukunftsheizen.de

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