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Fördermittel sorgen für Sicherheit

Die Wärmewende kann nur mit Technologieoffenheit gelingen. Die Verknüpfung von Brennwerttechnik und erneuerbaren Energien überzeugt, weil sie nicht nur effizient, sondern auch bezahlbar ist und staatlich gefördert wird.

27. Mai 2021

Öl-Brennwerttechnik ist ein Teil der Zukunft

In ihrem Klimaschutzprogramm hat die Bundesregierung im aktuellen Gebäudeenergiegesetz für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen festgelegt: Bestehende Ölheizungen mit Brennwerttechnik können auch über das Jahr 2025 hinaus weiter betrieben werden. Bis Ende 2025 können Sie Ihren alten Ölkessel also gegen ein neues Öl-Brennwertgerät austauschen. Die Modernisierung ist sinnvoll: Der neu eingeführte CO2-Preis für fossile Brennstoffe lässt die Heizöl-Preise steigen – mit einem effizienten Öl-Brennwertgerät kann der Heizöl-Verbrauch deutlich reduziert werden.

Technologien intelligent kombinieren

Ab 2026 dürfen Ölheizungen nur noch als Teil einer Öl-Hybridheizung neu eingebaut werden. Öl-Hybridheizungen kombinieren moderne Ölheizungstechnik, wie z. B. die Brennwerttechnik, mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Photovoltaik, Wärmepumpe oder Kaminofen. Der Einbau einer für sich alleinstehenden Öl-Brennwertheizung ist ab 2026 nur noch erlaubt, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien eingebunden werden können. Wer seine Ölheizung bereits mit einer solarthermischen Anlage kombiniert hat, kann aber auch ab 2026 noch jederzeit einen Kesseltausch durchführen, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird.

Fördermittel für moderne Öl-Hybridanlagen

Für den Einbau einer modernen Öl-Hybridheizung oder die Erweiterung einer vorhandenen Anlage zur Öl-Hybridheizung gibt es staatliche Fördergelder: Gefördert wird die erneuerbare Komponente mit bis zu 30 % der Kosten. Dabei sind die entsprechenden Förderbedingungen am jeweiligen Standort zu beachten.

Verbrauch und Kosten senken

Die Kombination moderner Öl-Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien trägt nicht nur dazu bei, die CO2-Emissionen Ihres Hauses zu senken: Bereits die Brennwerttechnik kann den Heizöl-Verbrauch um bis zu 30 Prozent senken.* Durch die Einbindung erneuerbarer Energien wie Photovoltaik sinkt der Heizöl-Verbrauch noch weiter. Damit halten sich die Heizöl-Kosten trotz der neuen CO2-Bepreisung fossiler Energieträger in Grenzen. Gerade die intelligente Verknüpfung von Photovoltaikanlagen mit modernen Ölheizungen gilt heute zu Recht als innovativ. Zukünftig könnte diese Kombination durch die Verwendung treibhausgasreduzierter Brennstoffe (etwa Biobrennstoffe) immer klimaneutraler werden.

Als Grundlage für diesen Text diente ein Artikel des Instituts für Wärme und Mobilität e. V.

* Quelle: Institut für Wärme und Mobilität, Zukunftsheizen.de, https://www.zukunftsheizen.de/oelheizung/brennwertheizung.html

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