Schon mit 1 °C weniger Temperatur 6 % Energie sparen

Zu warme Räume sind nicht nur ungesund – sie erhöhen den Energieverbrauch und die Heizkosten auch deutlich. Die gute Nachricht: Schon mit einem Grad weniger Raumtemperatur sparen Sie sechs Prozent Energie ein. Wer also statt mit 23 Grad mit 20 Grad auskommt, der spart bereits 18 % Energiekosten und damit bares Geld.

In wenig genutzten Räumen und während der Nacht kann die Raumtemperatur mit intelligenten Thermostaten automatisch auf 14–16 Grad abgesenkt werden. Auf diese Weise werden Feuchtigkeits- und Frostschäden vermieden, die Räume kühlen nachts nicht zu stark ab und am nächsten Tag muss weniger neu aufgeheizt werden.

Richtig lüften.

Über längere Zeiträume gekippte Fenster erhöhen den Energieverbrauch: Die Räume kühlen aus und die Heizung muss laufend wieder aufheizen. In der kalten Jahreszeit kostensparend lüften geht so: Einfach mehrmals täglich für einige Minuten die Fenster weit öffnen – und während des Stoßlüftens die Heizung nach unten drehen. Auf diese Weise wird die Raumluft rasch ausgetauscht. Die frische Luft im Raum erwärmt sich danach schnell, da die Wände in der kurzen Zeit nicht auskühlen.

Beim Duschen und Kochen ist es effektiv, die Türen in Bad und Küche geschlossen zu halten. Danach gut stoßlüften, damit die Feuchtigkeit wieder entweichen kann. Die Türen zum Schlafzimmer und anderen weniger geheizten Räumen geschlossen zu halten, senkt den Energieverbrauch ebenfalls. Andernfalls werden diese Räume unnötig mitgeheizt und es besteht die Gefahr, dass sich Kondenswasser an den kühlen Außenwänden bildet. 

Überprüfen, ob alles dicht ist.    

Wenn Fenster dicht sind, bleibt die Wärme im Inneren des Hauses. Undichte Stellen und Zugluft können aber einen Strich durch die Rechnung machen. Um das Problem zu beseitigen, kann Dichtungsband in den Fensterrahmen geklebt werden. Bei älteren und nicht optimal wärmegedämmten Fenstern ist es im Winter empfehlenswert, nachts die Außenjalousien herunterzulassen.

Warmwasserverbrauch zu hoch? 

Auch der Warmwasserverbrauch macht sich bei den Energiekosten deutlich bemerkbar. Mit kleinen Maßnahmen kann auch hier gespart werden, ohne, in der kalten Jahreszeit auf Komfort zu verzichten: Normale Duschköpfe und Wasserhähne werden einfach durch Energiesparvarianten ersetzt. Diese lassen weniger Wasser durch und wirbeln dafür Luft ins Wasser. Den reduzierten Wasserverbrauch merkt man beim Duschen kaum – wohl aber bei den Energiekosten, da im Idealfall nur noch halb so viel Warmwasser erzeugt werden muss.

Heizanlage und Heizkörper – gecheckt und okay?

Wenn Heizkörper Geräusche machen, kann das ein Indiz dafür sein, dass die Flüssigkeit in den Heizkörpern nicht richtig zirkulieren kann. Die Heizung muss dann mehr arbeiten und die Heizkosten steigen. In diesem Fall hilft es, die Heizkörper zu entlüften. Dazu gibt es einen kleinen Entlüftungsschlüssel, der das Heizungsventil öffnet, das meist gegenüber des Thermostats liegt. Wenn die überschüssige Luft aus dem Heizkörper entwichen ist, kann das Wasser wieder ungehindert durch den Heizkörper zirkulieren. Vor dem Entlüften sollte der Wasserdruck in der Anlage auf den dafür empfohlenen Druck kontrolliert und gegebenenfalls Wasser nachgefüllt werden.

Modernisieren lohnt sich.

Wenn der Thermostat an einem Heizkörper schwergängig ist oder der Heizkörper warm bleibt, obwohl er heruntergeregelt wurde, dann ist möglicherweise das Ventil defekt und der Thermostat muss ausgetauscht werden. Heizkörper und Heizungsanlage sollten am besten regelmäßig von einem Fachmann überprüft und gewartet werden – auf diese Weise bleibt alles im bestmöglichen Zustand und es wird weniger Brennstoff verbraucht. Ist eine Heizungsanlage bereits über 20 Jahre alt, verbraucht sie fast immer zu viel Energie und sollte durch eine moderne, effiziente Öl-Brennwertheizung ersetzt werden. Die Modernisierung lohnt sich, denn sie spart bis zu 30 % Brennstoff ein und für den Umbau gibt es staatliche Fördermittel.

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